Die EB-Forscherin PD Dr.in Verena Wally wurde mit dem Brigitte-Hamann-Preis ausgezeichnet. Der Preis, 2025 von der Österreichischen Privatuniversitätenkonferenz ins Leben gerufen, würdigt herausragende Leistungen von AbsolventInnen privater Universitäten in den Bereichen Forschung, Start-ups und Kunst.
In der Kategorie Wissenschaft und Forschung ging die Auszeichnung an die EB-Forscherin PD Dr. Verena Wally. Die Arbeit von Verena Wally konzentriert sich auf seltene Erkrankungen, insbesondere die genetische Hautkrankheit Epidermolysis bullosa (EB). Ein bedeutender Erfolg ihrer Forschung ist die Entwicklung einer Diacerein-haltigen Salbe, die die Blasenbildung reduzieren kann und aktuell in einer internationalen Phase-II/III-Studie klinisch geprüft wird.
Die Jury überzeugte vor allem die hohe internationale Relevanz ihrer Arbeit: Durch die systematische Aufarbeitung methodischer Herausforderungen in der klinischen Forschung bei seltenen Erkrankungen leistet Wally einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Studienqualität, Vergleichbarkeit und zukünftigen Trial-Designs. Ihre Forschung schafft damit nicht nur konkrete Hoffnung für EB-Betroffene, sondern setzt auch neue Maßstäbe für die wissenschaftliche Arbeit in diesem Bereich.
v.l.n.r.: Preisträgerin Tanz Katharina Senk, Preisträgerin Start-up Selin Matun, Preisträgerin Forschung Verena Wally © ÖPUK/K. Ranger