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Laser oder Gene Gun - wie können Reparaturmoleküle bestmöglich in die Haut eingeschleust werden?

Unsere EB-ForscherInnen schreiben zurzeit vermehrt Projektanträge und sind auf der Suche nach zusätzlichen EB-Forschungsmitteln. Diese Arbeit trägt auch schon Früchte, so freuen wir uns sehr, dass es aktuell gleich zwei neue Forschungsprojekte im EB-Haus gibt, deren Finanzierung sichergestellt werden konnte.

Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe Koller am EB-Haus Austria liegt im Bereich der Gen- und Zelltherapie. Bei einer Gentherapie werden entweder funktionierende Gene in menschliche Zellen eingebracht oder fehlerhafte Gene repariert. Eines von zwei neuen Forschungsprojekte beschäftigt sich damit, herauszufinden, ob und wie die CRISPR-Gentherapie direkt an der Haut von Betroffenen einer bestimmten Form von EB angewendet werden könnte.

Dazu wird erforscht, wie die sogenannten Reparaturmoleküle am besten in die Haut gelangen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise könnten mithilfe eines Lasers winzige Poren in der Haut generiert werden, um über diese die Reparaturmoleküle in die Hautzellen zu schleusen. Der zweite Ansatz verwendet eine sogenannte Gene Gun, um die Moleküle mit Luftdruck direkt in die Haut einzubringen. Erprobt werden die beiden Varianten an Hautstücken, die extra für dieses Forschungsprojekt aus Hautzellen von EB-PatientInnen gezüchtet wurden. Anschließend wird durch molekularbiologische Analysen die Effizienz der Genkorrektur gemessen und verglichen.

Laborszene mit Hand in Handschuh und Reagenzgläsern mit bunten Flüssigkeiten

(c) Ludwig Schedl

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