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Jakobsweg für die Schmetterlingskinder

Wolfgang Fulterer war im April knapp zwei Wochen unterwegs. Er lief und radelte den Jakobswegvon Lauterach in Vorarlberg nach Santiago de Compostela. Ein beeindruckendes Vorhaben des 42jährigen Vaters dreier Kinder. Er verband diese große Challenge mit einem guten Zweck: Spenden sammeln für die „Schmetterlingskinder"!

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Wolfgang fulterer läuft und radelt für die „Schmetterlingskinder".
Wolfgang fulterer läuft und radelt den Jakobsweg von Lauterach in Vorarlberg nach Santiago de Compostela für die „Schmetterlingskinder".

Interview mit Wolfgang Fulterer

Beruflich ist der Vorarlberger als Spediteur bei Gebrüder Weiss tätig. Dort disponiert er LKWs im Bereich Deutschland Import. Seine Freizeit widmet er der Familie und unterschiedlichen Interessen, die sich im Laufe der Zeit auch immer wieder verändert haben. Unverändert hingegen ist seine Leidenschaft für Ausdauersport , die Wolfgang im April mit einer ganz besonderen Aktion zugunsten der „Schmetterlingskinder" verbindet. 

Lieber Wolfgang, wir sind schon sehr neugierig – was genau hast du vor?
Ich werde vom 8. bis zum 21. April 2019 den Jakobsweg zurücklegen. Genauer gesagt, die Strecke von Lauterach bei Bregenz bis nach Santiago de Compostela. Das mache ich im Duathlonstyle, das heißt, ich werde laufen, radfahren und wieder laufen. Wenn ich mich nicht grob verfahre oder verlaufe, sind das insgesamt 2.062 km mit ca. 26.500 Höhenmetern. Dafür hab ich nur zwei Wochen veranschlagt, muss also im Schnitt jeden Tag rund 150 km schaffen.

Ganz schön beeindruckend! All das machst du ja, um Spenden für die "Schmetterlingskinder" zu sammeln. Wie kam es denn dazu?
Das ging eigentlich sehr schnell. Als ich über die Machbarkeit des Jakobswegs nachdachte, erinnerte ich mich plötzlich an den Werbespot mit der Dusche, aus der anstelle von Wasser spitze Nadeln kommen. Dieser Spot liegt schon viele, viele Jahre zurück. Aber er war auf einmal da. Und damit die Idee, den Jakobsweg für die „Schmetterlingskinder" zu bewältigen. Das wurde umgehend zu einer Herzensangelegenheit für mich und dann auch für das Team und unsere Sponsoren. Ich habe keinen direkten Bezug zu den „Schmetterlingskindern". Wenn ich ehrlich bin, kann ich mir das Krankheitsbild auch nicht im Entferntesten vorstellen. Es geht mir nicht in den Kopf, wie man täglich mit Schmerzen, Wunden und damit verbunden wohl auch psychischen Belastungen umgeht. Mich freut es, dass so viele Menschen unser Projekt begleiten und ermöglichen: Unterstützung für die "Schmetterlingskinder".

Das ist schön, dass deine tolle Aktion auch viele andere anspricht! Wer unterstützt dich denn dabei?
Die größte Unterstützung bekomme ich von meiner Frau und meiner Familie. Ohne sie wäre das Vorhaben in der aktuellen Form wohl nicht zustande gekommen. Unsere Sponsoren, die Spedition Gebrüder Weiss GmbH, Intersport Österreich und Transgourmet helfen uns großzügig mit Sach- und Geldspenden, aber auch mit logistischem und anderweitigem Know-How. Darüber hinaus haben wir auch noch viele andere Unterstützer, die uns unter die Arme greifen. Das ist wirklich schön, dass so viele Menschen unser Projekt mittragen.

14 Tage lang täglich laufen, radln, laufen – das machst du. Wer erledigt denn all die anderen Jobs? 
Genau, meine Aufgabe ist es, die täglich geplante Strecke zu absolvieren. Zwei Leute sind für den Lagerauf- und abbau und einer für die Küche zuständig. Zwei andere erledigen die Versorgungs-, Verbindungs- und Streckenfahrten. Natürlich hat jeder die Möglichkeit, mich etappenweise auf dem Rad oder laufend zu begleiten. Alle gemeinsam haben wir die Aufgabe, Fotos zu schießen und uns gegenseitig zu unterstützen und vor allem zu motivieren. Denn nur so ist ein Gelingen der Aktion gewährleistet.

150 km täglich und das 14 Tage lang, das ist schon eine ordentliche Vorgabe! Wie motivierst du dich, da durchzuhalten?
Uns ist bewusst, dass dies kein Spaziergang sein wird, sondern auf sehr vielen Ebenen harte Arbeit. Das macht es für uns aber auch sehr spannend. Irgendwann wird der Moment kommen, da wird die Strecke zum Kampf, entweder körperlich oder geistig. Das wichtigste sind dann positive Gedanken, wenn es nicht mehr geht - Tempo rausnehmen, aber vor allem Spaß daran haben. Und – wir wollen natürlich ein schönes Ergebnis für die "Schmetterlingskinder" erzielen, das ist sicher die größte Motivation!

So ein tolles Projekt! Kann man dich und dein Team bei deinem Vorhaben unterstützen - moralisch oder finanziell? 
Natürlich sehr gerne, am besten beides! Wir werden täglich auf Facebook oder Instagram berichten und freuen uns über aufmunternde Zurufe via SocialMedia: auf Facebook unter Wolfgang Fulterer und auf Instagram unter Fultralauf. Wir haben auch eine Online-Spendenseite angelegt, da kann man für unser Projekt spenden. Die Spenden kommen natürlich eins zu eins den "Schmetterlingskindern" zugute.

Lieber Wolfgang, herzlichen Dank für das Interview. Im Namen der "Schmetterlingskinder" ein großes Dankeschön und gutes Gelingen bei deinem beeindruckenden Vorhaben! 
Wir freuen uns, dass wir uns für die „Schmetterlingskinder" engagieren dürfen und ihr unser Projekt in allen Phasen begleitet! Ganz herzlich bedanken wir uns an dieser Stelle natürlich bei allen, die uns unterstützen, begleiten und unser Projekt ermöglichen - vergelt's Gott!

März 2019

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