Robert Merlin aus Seltschach/Arnoldstein spendet schon seit vielen Jahren für die “Schmetterlingskinder”. Anlässlich seines 70ers beschloss er, nicht nur zu spenden, sondern etwas ganz Besonderes in Angriff zu nehmen. Gemeinsam mit seiner Familie plante er für Mitte Juli eine zweitägige Fahrt mit einem alten Steyr-Traktor auf den Großglockner. Diese Herzensfahrt war den “Schmetterlingskindern” gewidmet, um ihre Anliegen ins Bewusstsein zu rücken und gleichzeitig Spenden für die EB-Forschung zu sammeln. Das Vorhaben war ein voller Erfolg: Bislang sind über 13.000 Euro gesammelt worden – und bis Ende August besteht noch die Möglichkeit, diese schöne Aktion mit einer Spende zu unterstützen!
Robert Merlin ist ein Mann der Tat, der nichts dem Zufall überlässt. Der eigentlichen Fahrt auf die Franz-Josefs-Höhe gingen monatelange Vorbereitungen voraus. Es wurde die Route sorgfältig geplant, Genehmigungen eingeholt, am Traktor geschraubt, der Anhänger liebevoll hergerichtet und mit eigens angefertigten Infotafeln versehen. Unterstützt wurde er dabei von seiner Familie, die mit Begeisterung mitwirkte, um dieses Ereignis unvergesslich zu machen. Schon bald war in ganz Kärnten und darüber hinaus bekannt, was für den 12. und 13. Juni geplant war. Es gab Radiointerviews, Medienberichte und eine tägliche Dokumentation der Fortschritte auf einem eigenen Instagram-Account (@herzensfahrt_grossglockner).
Robert Merlin ist auch ein Mensch mit großem Herzen und unermüdlichem Engagement. An seinem runden Geburtstag wollte er nicht feiern, sondern etwas bewegen und Gutes für die “Schmetterlingskinder” bewirken. Das ist ihm und seiner Familie voll und ganz gelungen – herzlichen Dank für dieses beeindruckende Engagement!
Wie Robert Merlin seine Herzensfahrt erlebt hat, lesen Sie hier:
Die Herzensfahrt war für mich mehr als nur ein Geburtstagswunsch – sie war ein Herzensanliegen.
Mit 70 Jahren wollte ich nicht feiern, sondern etwas bewegen. Und gemeinsam mit meiner Familie durften wir genau das tun.
Mit dem Traktor bin ich bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner gefahren – begleitet von vielen berührenden Begegnungen, Winken am Straßenrand, starken Worten und offenen Herzen.
Ein Höhepunkt war die Begegnung mit Petra, einer von dieser Krankheit betroffenen Frau. Sie hat uns tiefe Einblicke in ihr Leben mit der Erkrankung Epidermolysis bullosa (EB) gegeben, was uns sehr nahe ging.
Ich danke allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben:
Besonders meinem Neffen Benji, der die letzte Etappe zu Fuß gelaufen ist und René, der mich die ganze Strecke mit dem Rennrad begleitet hat. Ihr habt mir Mut gemacht – und gezeigt, was Familie bedeutet.
Ein großes Dankeschön auch an die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG), die diese besondere Fahrt über die Hochalpenstraße möglich gemacht hat.
Unser Ziel war es, auf die seltene Erkrankung EB aufmerksam zu machen und Spenden für DEBRA Austria zu sammeln – und mit eurer Hilfe ist das gelungen.
Spenden sind übrigens auch jetzt noch möglich – jeder Euro zählt.
Alle Infos findet ihr auf unserer Instagram-Seite @herzensfahrt_grossglockner
Spendenkonto – DEBRA Austria, IBAN: AT02 2011 1800 8018 1100, Kennwort: Großglockner
oder auf unserer Online-Spendenseite: 'Mit dem Steyr-Traktor auf den Großglockner'
Danke an jede einzelne Person, die uns auf dieser Reise begleitet hat.
Diese Fahrt war für die Schmetterlingskinder – aber sie hat auch mich tief bewegt.
Mit Dankbarkeit,
Robert