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02.06.2017

EB-Haus Austria - erstes Expertisezentrum für seltene Erkrankungen

Das EB-Haus Austria hat sich weit über die Grenzen einen exzellenten Ruf als Spezialklinik erarbeitet. Die herausragenden Leistungen bei der Behandlung von "Schmetterlingskindern" haben jetzt eine österreichweite Anerkennung gefunden.

Die von DEBRA Austria initiierte und von der Salzburger Universitätsklinik für Dermatologie betriebene Einrichtung wurde zum ersten Expertisezentrum für seltene Erkrankungen in Österreich ernannt. Denn: Nicht der Patient soll reisen, sondern die Expertise.

„Unsere intensiven Bemühungen haben jetzt mit der Designation des EB-Hauses zum Expertisezentrum Anerkennung gefunden“, freut sich Obmann Dr. Rainer Riedl über die besondere Auszeichnung. „Gleichzeitig bedanke ich mich bei allen Spenderinnen und Spendern, die diese Einrichtung überhaupt erst ermöglichen und uns hoffentlich auch in Zukunft unterstützen werden“.

Primar Univ.-Prof. Dr. Johann Bauer, Vorstand der Universitätsklinik für Dermatologie am Salzburger Universitätsklinikum ist stolz: „Im Designationsverfahren mussten wir uns einer umfangreichen Prüfung von spezifischen Qualitäts- und Leistungskriterien unterziehen – und haben erfolgreich bestanden.“

Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl betont: "Das EB-Haus Austria mit seinen drei Einheiten Ambulanz, Forschung und Akademie hat sich in den vergangenen Jahren einen weit über die Grenzen unseres Landes hinausreichenden exzellenten Ruf als Spezialklinik erarbeitet und ist aus der Welt der Schmetterlingskinder nicht mehr wegzudenken.“

Der Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken, Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler erklärt dazu: „Für Betroffene bedeutet das, dass diese internationale Expertise leichter zugänglich wird. Patienten mit schwierigen Erkrankungen können so schneller diagnostiziert und behandelt werden.“

Erstmals in Europa werden derartige hochspezialisierte Expertisezentren zu einem internationalen Netzwerk (European Reference Network) verknüpft. Europaweit leben rund 30 Millionen Menschen mit einer seltenen Erkrankung. Ihnen soll  der Zugang zu kompetenter medizinischer Versorgung erleichtert werden. Auch für die Forschungsaktivitäten erwartet man sich positive Impulse hinsichtlich der Entwicklung von neuen Medikamenten und Therapien.

Über die nationale Ernennung hinaus ist das EB-Haus Austria nun auch Teil des European Reference Networks for Rare Skin Disorders, des Europäischen Netzwerks von Expertisezentren für seltene Hauterkrankungen.

Presseaussendung

Dr. Christian Stöckl, Gesundheits und Spitalsreferent LH Stv., Dr. Anja Diem, Leitung Ambulanz EB Haus, Priv. Doz. Dr. Paul Sungler, GF SALK, Dr. Rainer Riedl, Obmann DEBRA Austria, Prim. Univ. Prof. Dr. Johann Bauer, Vorstand Universitätsklinik für Dermatologie (Foto: wildbild, Herbert Rohrer)

Forschung im EB-Haus (Foto: R. Hametner)